Immer mehr Schneesportler suchen das Abenteuer neben der Piste. Damit steigt auch das Lawinenunfallrisiko. Durchschnittlich wurden in den letzten 30 Jahren ca. 130 Lawinenunfälle pro Jahr registriert, bei denen Schneesportler erfasst wurden. Davon kam laut Erhebung des WSL-Institut für Schnee- und Lawinenforschung SLF jeder fünfte ums Leben. Bei denjenigen, die von einer Lawine ganz verschüttet wurden, überlebte sogar nur jeder Zweite. Wer sich die nötigen Fachkenntnisse aneignet und sich korrekt vorbereitet, kann sein Risiko verringern. Die interaktive Lern-CD «white risk» bietet hierzu viele wertvolle Informationen. Wichtig ist auch, mit einer Fachperson – wie z.B. einem Bergführer – Erfahrungen im Gelände zu sammeln.
Obwohl in den letzten Jahren die Anzahl Freerider und Tourenfahrer stark zugenommen hat, ist die Anzahl tödlicher Lawinenunfälle sogar leicht zurückgegangen. Dies ist sicher auch ein Erfolg der verschiedenen Präventionsmassnahmen.
Lawinenkunde auf unterhaltsame Art: Das Lawinenrisiko hängt von den Schnee- und Wetterbedingungen, dem Gelände und dem Verhalten der beteiligten Personen ab. Diese Faktoren richtig einzuschätzen, ist das Ziel der CD «white risk». Sie vermittelt das komplexe Thema der Lawinenkunde in Form eines explorativen Lernwegs auf einfache und unterhaltsame Art. Zahlreiche Animationen, Fotos, Filme, Sprechtexte und Übungen veranschaulichen die Sachthemen. Das dreistufige Navigationskonzept verläuft selbsterklärend von einfachen bis hin zu komplexen Inhalten. Damit ist die CD sowohl für Anfänger als auch für Profis geeignet. Für alle Varianten- und Tourenfahrer ist sie eine unverzichtbare Informationsquelle und Hilfe für eine sichere Routenwahl.
Im Winter 2007/2008 kamen 11 Personen bei Lawinenunfällen ums Leben. Die Zahl der tödlichen Unfälle schwankt stark von Jahr zu Jahr. Auch das Verhältnis zwischen tödlich verunglückten Tourenfahrern und Freeridern variiert. Insgesamt hat die Zahl der Schneesportler, die im freien Gelände unterwegs sind, in den letzten Jahren deutlich zugenommen, die Zahl der tödlichen Lawinenunfälle ist jedoch sogar leicht gesunken.




